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Bezahlbarer Wohnraum - was kann die Kirche tun?

|   News aus Holm-Seppensen

Eine Abendveranstaltung am 5. September beschäftigt sich mit diesem wichtigen Thema.

Im Landkreis Harburg werden bis zum Jahr 2025 etwa 3.000 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern fehlen, rund 680 barrierefreie Wohnungen für Menschen mit Einschränkungen, ca. 2.800 öffentliche geförderte Wohnungen und zusätzlich 2.750 Wohnungen für Flüchtlinge und deren Familien, die derzeit noch in Containern und anderen Notunterkünften leben. Die Kirchenkreise Hittfeld und Winsen wollen dem nicht mehr einfach tatenlos zusehen. Zusammen mit dem Diakonischen Werk haben die beiden Kirchenkreistage, die Parlamente der Kirchenkreise, erstmals einen gemeinsamen Ausschuss „Bezahlbarer Wohnraum“ eingerichtet.

Was kann vor Ort getan werden, um die Situation zu verändern? Welche Mittel haben die Kirchen, die Kirchenkreise, die Kirchengemeinden, um für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen? Kann die Kirche etwa selber Wohnungen bauen und vermieten? Können Kirchengemeinden preisgünstige Baugrundstücke zur Verfügung stellen? Was kann jede Einzelne/jeder Einzelne tun, um bei diesem Thema zu helfen? Das sind Fragen, die sich die Ausschussmitglieder aller drei Organisationen stellen.

Am Donnerstag, 5. September 2019,  soll es eine Abendveranstaltung zum Thema „Bezahlbares Wohnen“ mit dem Vorstandssprecher des Diakonischen Werkes Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, geben. Mit Politikerinnen und Politikern des Landkreises, Bürgermeistern, aber auch mit der Immobilienwirtschaft, der Bauwirtschaft, dem Mieterbund, mit direkt Betroffenen und weiteren Interessierten will der "Kirchenkreistagsausschuss für bezahlbares Wohnen" darüber diskutieren, wie der Wohnungsnot und der zunehmenden Verteuerung von Wohnraum begegnet werden kann – und auch darüber, was die Kirche dazu beitragen kann.

Näheres zu Programm, Ort und Zeit der Veranstaltung wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

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